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Auswirkung der FCKW auf die Ozonschicht
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Das Montrealer Protokoll 1987 und Industrielle
Abkommen zum Schutz der Ozonschicht (Wiener
Konvention 1985)
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Kritik am Zusammenhang zw. FCKW und der
Ozonschicht
Auswirkung der FCKW auf die Ozonschicht
Unsere heutige Atmosphäre besteht zum größten Teil aus Stickstoff (78,1%) und Sauerstoff (20,93%). Weitere Bestandteile sind Argon (1%) und andere sehr seltene Edelgase wie Kohlenstoffdioxid (0,035 %), Neon (0,0018 %), Helium (0,0005 %), Krypton (0,0001 %) und Xenon (0,000009 %). Die Seltenheit verschiedener Gase liegt darin, dass sie keine Verbindungen bilden und deshalb als einatomige Gase in den Weltraum entweichen. Helium zum Beispiel kann von der Erdschwerkraft nicht in der Atmosphäre gehalten werden. Ein für vor allem für Pflanzen wichtiges Gas in der Atmosphäre ist Kohlenstoffdioxid. Obwohl CO2 nur einem Prozentsatz von ca. 0,035 in der Atmosphäre enthalten ist, ist die Konzentration seit dem Beginn der Industrialisierung ständig steigend - Der Wert zu 1850 betrug Schätzungen zu Folge 0,029%. Als Grund dieses Anstieges vermutet man die Verbrennung fossiler Stoffe durch den Menschen. Neben den oben bereits erwähnten Gasen finden sich noch weitere Spurengasse wie Methan, Wasserstoff, Ozon, Stickstoffoxide, Kohlenstoffmonoxid und Ammoniak in der Luft. Der prozentuale Anteil dieser Spurengase in der Luft, welcher durch diverse menschliche Aktivitäten stark beeinflusst wird, liegt bei etwa 0,002 bis 0,00001 Prozent. All diese prozentuellen Angaben beziehen sich auf trockene Luft, da sich in "normaler" Luft eine nicht zu verachtende Menge Wasserdampf befindet. Diese sehr stark schwankende Menge ist jedoch abhängig von der aktuellen Wetterlage und Temperatur.
Eines der wichtigsten Spurengase stellt das Ozon O3 dar. Die Entstehung von Ozon geschieht durch Einwirkung kurzwellige UV-Strahlung in der Stratosphäre aus dem Luftsauerstoff. Ozonmoleküle sind ausgezeichnete Absorber für diese UV-Strahlung, welche für den Menschen mittlerweile erwiesenermaßen als gesundheitsschädlich gilt. Direkte UV-Strahlung auf den menschlichen Körper verursacht unter anderem Hautkrebs und Augenkrankheiten wie den grauen Star. Sauerstoff gilt genauso als UV-Absorber, ist jedoch bei weitem nicht so aktiv wie das Ozon. Aus diesem Wissen lässt sich nun schließen, dass die Ozonschicht einen wichtigen Teil zum Schutz vor energiereicher Strahlung beiträgt. Die Ozonschicht wir jedoch durch zahlreiche menschliche Aktivitäten, wie die Ausschüttung diverser Gase in die Atmosphäre, angegriffen. Speziell Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) schaden der Ozonschicht, denn FCKW werden in der Stratosphäre zersetzt und Chlor-Atome entstehen, welche wiederum die eine katalytische Eigenschaft besitzen und somit die Zerstörung des Ozons in der Luft fördern.
Das allseits bekannte "Ozonloch", welches über der Antarktis entdeckt wurde, gilt als Zeuge dieses Wissens. Die seit 1975 beobachteten Ozonwerte im antarktischen Frühjahr, hierzulande September, zeigen, dass es bisher einen jährlichen Abbau der Ozonschicht gab.
Gemessen wird die Ozonkonzentration der Atmosphäre mittels eines satellitengestützten Messgeräts namens TOMS (Total Ozone Mapping Spectrometer).
Spitzenwerte zeigten, dass nur mehr die Hälfte der ursprünglichen Ozonschicht vorhanden war. Als Ursache wird angenommen, dass Stickstoffoxide in Verbindung mit Wasser-Molekülen bei extrem kalten Temperaturen, welche zweifelsohne zu diesen Jahreszeiten und in dieser Gegend herrschen, zu fester Salpetersäure frieren, was auch als das Phänomen der polaren Stratosphärenwolken bekannt ist. Diese Ozon abbauenden Stickstoffoxide stören die katalytische Wirkung des Chlors auf den Ozonabbau. Sollten diese Stickstoffoxide jedoch fehlen, wirkt das Chlor stärker als in Kombination mit ihnen. Aus all diesen Gründen wurden auf der ganzen Welt zahlreiche FCKW Verbote ausgesprochen um die Ozonschicht zu regenerieren.
Neueste Studien zeigen, dass über der Arktis im Winter und Frühjahr sinkende Ozonwerte zu beobachten sind. Diverse Meinungen verschiedener Wissenschaftler sagen jedoch voraus, dass bei einem sofortigen und weltweiten Verbot für den Einsatz von FCKW, die restlichen Mengen in der Atmosphäre noch immer ein Jahrhundert wirksam sein werden.
Das Montrealer Protokoll 1987 und das Industrielle Abkommen zum Schutz der Ozonschicht (Wiener Konvention 1985)
Das Montrealer Protokoll von 1987, in Kraft seit Jänner 1989, schränkt schon seit Jahren die Produktion und den Import von FCKW in Industriestaaten ein. Entwicklungsländern wurde eine Frist bis 2010 einberaumt.
Die Inhalte des Montrealer Protokolls besagen, dass bis 1993 der FCKW-Verbrauch auf die Menge von 1986 (in etwa 800 000 Tonen) beschränkt wird, und der jährliche Verbrauch gegenüber 1986 um 20 % gesenkt werden muss. Ab 1998 soll der gesamte Verbrauch nur mehr bei der Hälfte des Jahres 1986 liegen. Es gelten allerdings Ausnahmeregelungen für so genannte "Niedrigverbrauchsentwicklungs-
Länder".
Das industrielle Abkommen zum Schutze der Ozonschicht nach der Wiener Konvention 1985 beinhaltet die Reduktion diverser Aktivitäten aller Länder, welche die Ozonschicht gefährden. Des Weiteren enthält diese Konvention auch zahlreiche Bestimmungen über den Zusammenhalt bei der Erforschung des Ozonabbaus und der Entwicklung alternativer Technologien.
Kritik am Zusammenhang zwischen FCKW und der Ozonschicht
Obwohl der Zusammenhang zwischen FCKW und der Ozonschicht weitgehenst unumstritten ist, finden sich auch bei dieser Problematik immer wieder Kritiker mit zahlreichen Gegenargumenten.
Nach deren Meinung, ist die Ursache für Ozonlöcher nicht das FCKW sondern zum einen die schräg einstrahlende Sonne an den Polen, was zur Ursache hat, dass zuwenig Energie für die Produktion des Ozonaufbaus aus dem Sauerstoff vorhanden ist. Als Beweis dafür sollen Ozonmesswerte aus Tromsö/Norwegen dienen.
Zum anderen wird auch behauptet, dass die Atmosphäre durch FCKW niemals einen Schaden erlitten hat, und der Ozonaufbau durch FCKW nicht behindert wird.
Begründet wird diese Aussage dadurch, dass FCKW, mit der Eigenschaft als sehr stabil, chemisch träge, ungiftig und nicht brennbar, sofort zum Boden sinken und sich nicht an irgendwelchen Polen, an denen die Zersetzung des Ozonlochs angeblich am größten sein soll, "sammeln". Außerdem sollen einige Millionen Tonen Chlor durch beispielsweise Verdunstung des Meerwassers, Vulkantätigkeit oder Verbrennung von Biomasse in die Atmosphäre gelangen und somit die Anteile an Chlor, hervorgerufen durch FCKW, egalisieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Liste der Kritiker beanstandet die im Sommer gemessen hohen Werte des Ozons und deren Verbindung mit gesundheitlichen Gefahren für den Menschen.
Hohe Ozonwerte kommen angeblich nur bei Hochdruckwetterlage, blauem Himmel und hohen Temperaturen zustande. Das unter diesen Bedingungen herrschende klare Wetter soll für den Menschen keine negativen Auswirkungen mit sich bringen sonder soll ganz im Gegenteil gesund sein.
Als Grund für die zahlreichen Verbote für FCKW, sehen Kritiker die auslaufende Patentierung der Produktion von FCKW. Sie sind der Meinung das Firmen, welche das Patent besaßen, anderen Unternehmen vor allem aus ärmeren Ländern nicht die Möglichkeit bieten wollten, Gewinne mittels der Produktion von FCKW zu erzielen.